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Enterprise-Mobility-Herausforderung Nummer 2: Anwender universell unterstützen

Im letzten Blogbeitrag nannten wir die erste große Herausforderung beim Thema Enterprise-Mobility: die Definition geeigneter Strategien und Richtlinien für Ihr Unternehmen. Heute geht es um die Unterstützung der Mitarbeiter an unterschiedlichen Arten von Endgeräten.Sobald Sie sich über Ihre organisatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen im Klaren sind, müssen Sie wissen, wo und wie Ihre Anwender auf Daten und Anwendungen des Unternehmens zugreifen und welche Geräte sie dabei nutzen. Die Mehrzahl der Angestellten nutzt heute mehr als ein elektronisches Endgerät bei der Arbeit: Nach einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Enterprise Management Associates verwenden 87 Prozent aller Business-User neben einem herkömmlichen Computer zusätzlich ein Smartphone oder Tablet (oder beides). [EMA: Unterstützung für die mobile Belegschaft: Best Practices im Enterprise-Mobility-Management. Oktober 2013.]Die größte Veränderung in der IT bewirkt in diesem Zusammenhang nicht die Zahl der genutzten Geräte, sondern die Art des benötigten Supports. Das Prinzip BYOD begrenzt den Umfang der Serviceleistungen, die die IT-Abteilung zu erbringen hat, und nimmt den Endnutzer stärker in die Verantwortung. Daneben setzen die Vielfalt möglicher Endgeräte mit Betriebssystemen wie iOS, Android, Windows Phone und anderen und der schnelle Modell- und Systemwechsel dem Umfang von fachlichem Know-how, das Mitarbeiter der IT-Abteilung vorhalten können, gewisse Grenzen.Stärker als herkömmliche Rechner steuern und kontrollieren Anwender ihre Mobilgeräte selbst. Befindet sich ein Gerät im Eigentum des Benutzers, kann die IT-Abteilungen Konfigurationen und Modifikationen nicht ungefragt durchsetzen. Vielmehr muss sie den Anwender in den Prozess einbeziehen. Je nachdem, wie kritisch ein Update ist, kann der Mechanismus zu dessen Durchsetzung variieren. Außerdem muss definiert werden, für welche Gerätearten oder -modelle und in welchem Umfang die IT-Abteilung technischen Support leistet.Mehr über die vier größten Enterprise-Mobility-Herausforderungen erfahren Sie in unserem Whitepaper, das Sie hier anfordern können.